58. Biennale di Venezia - 08. und 09.10.2019

Die kunstinteressierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7B und 8B und die der WPF-Gruppe BE machten sich mit dem Bus auf nach Punta Sabbioni, um von dort aus mit dem Fährschiff Venedig zu erreichen. Vom Boot aus bot sich eine wunderschöne Kulisse. Die Ansicht der weltberühmten Stadt ließ die Herzen höherschlagen.

Nach einem Kulturspaziergang bewegte sich die Gruppe in Richtung "Arsenale" - ein großes verwinkeltes Gelände, das mit einer thematisch aufbereiteten Ausstellung zum Zentrum zeitgenössischer Kunst geworden ist.

"May you live in interesting times" - "Mögest du in interessanten Zeiten leben"

Der Titel der Kunstausstellung bezieht sich auf einen vermeintlich chinesischen Fluch, der "interessante Zeiten" als eine Periode der Unsicherheit, der Krise und des Aufruhrs meint.

Mit diesem Thema als Ausgangspunkt wird der Kunstbegriff der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit den gezeigten Werken erweitert. Rauminstallationen, Plastiken/Skulpturen, Video/Film/Fotografien und malerische Werke geben gesellschaftlich relevanten Themen Ausdruck.

Hungrig und auch erschöpft trat die Gruppe die Reise ins Hotel nach Jesolo an. Nach einem reichhaltigen Abendmahl und einer ruhigen Abendgestaltung erholten sich die Jugendlichen. Nach dem Frühstück führte der Weg wieder nach Venedig, wo das erste Ziel die Rialtobrücke am Canale Grande war.

Danach ging es weiter durch die Stadt in Richtung "Giardini" (Gärten). Die "Giardini" bilden den zweiten großen Schauplatz der Kunstbiennale. Einzelne Pavillons unterschiedlicher Staaten waren mit interessanten Werken von namhaften Künstlerinnen und Künstlern bestückt. So gab es Attraktionen, wie einen bewegter Roboter, der rote Flüssigkeit aufwischt, ein zerschnittenes Motorrad, eine Mauer mit Stacheldrahtzaun, ein Flugzeug, dass verkehrt neu zusammengebaut wurde, viele Videoinstallationen, u.v.m. Beeindruckend war auch der österreichische Pavillon, der mit dem Leitspruch "Amo ergo sum" ("Ich liebe, also bin ich") auf der Außenfassade versehen war. Zentrales Werk bildete eine Rauminstallation, dabei waren " ... 312 gläserne Rosen, auf Metallstäben postiert und in Reih und Glied angeordnet; aus der Blüte wuchs jeweils eine spitze Messerklinge hervor." [1]


[1]Aus dem Internet: https://kurier.at/kultur/renate-bertlmann-bei-der-biennale-im-garten-der-bewaffneten-blumen/400487038 (10.10.2019)

Bepackt mit vielen Bildern im Kopf, schönen Fotos und zahlreichen Sinneseindrücken (Meeresluft, Sonnenschein, das venezianische Flair, ...) chauffierte Thomas die Gruppe wieder gesund nachhause. Danke.

Mag. Eva Grutschnig

Zernattostraße 10, 9800 Spittal/Drau, T: 04762/5509, F: 04762/5509-22, Email: borg-spittal@bildung-ktn.gv.at









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