Klasse 5B bei den Architekturtagen 2012 - "anders als geWohnt"

Bereits zum 6. Mal fanden die Architekturtage österreichweit statt, diesmal zum Thema "anders als geWohnt". Das gemeinsame Projekt mit der FH Kärnten stand unter dem Titel "Wohnen im Vergleich".

In Zusammenarbeit von Studierenden der FH Kärnten sowie Schülern und Schülerinnen wurde ein "Shack" - eine typische, kleine Wohneinheit aus den Townships - im Maßstab 1:1 nachgebaut und im Vergleich dazu eine österreichische Standard-Wohnsituation, die durch einen auf der Wiese markierten Grundriss und aufgestelltes Mobiliar dargestellt wurde.
Unter anderem fand auch eine "Freiluft - Ausstellung" von 200 Fotos und Zeichnungen der Klassen 5A, 5B, 5C, 6A, 6B und 6S zum Thema "anders als geWöhnlich" statt.

Die Ausstellung mit Fotos und Zeichnungen der Schüler/innen des BORG stieß auf großes Interesse.

Wir, die Klasse 5B, führten eine eigenständige Form des Theaterspiels (Jeux Dramatiques) im Park auf. Die Jeux Dramatiques sind ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung und Entfaltung des Selbstwertgefühls ohne Bewertung und Leistungszwang. Lebensfreude, Spiel- und Ausdrucksfähigkeit sowie Gestaltungswille, Phantasie und soziales Lernen werden gefördert.

Am Anfang des Theaterspiels teilten wir uns in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe stellte das Leben in Afrika dar. In dieser Gruppe waren viele Schüler und Schülerinnen, da es in Afrika hauptsächlich Großfamilien gibt.

In der anderen Gruppe stellten wir die reiche und wohlhabende Familie aus Spittal dar. Es wurde eine Art Improvisationstheater aufgeführt, wir durften kein Wort sprechen und sollten nur durch Mimik und Gestik das Geschehen darstellen. Im Park, wo das ganze stattfand, waren für die Spittaler Familie Möbel aufgestellt.

Wohnen in einer afrikanischen Großfamilie und
wohnen bei wohlhabenden Familien im Vergleich.

 

 

Unser Schauspiel begann genau um 13 Uhr mit einem Gong. Es begann mit dem Morgen und wir mussten genau einen Tag spielen. Die Spielleitung unter Frau Helga Rauter übernahm wahrnehmend und achtsam die Begleitung der Gruppe. So konnte ein bewertungsfreier Raum entstehen, in dem persönliches Wachstum möglich war. Das Stück wurde wieder mit dem Gong beendet.

 

Anschließend durften wir die nackten Füße in Farbe tunken und auf einer Plakatwand zur Musik des Trommlers Paulos Worku dazu tanzen. Nach dieser Kunstperformance im öffentlichen Raum endete der Nachmittag in freudvoller Stimmung.


Lena Probst, Christina Wernle, 5B und Andrea Weinberger

Zernattostraße 10, 9800 Spittal/Drau, T: 04762/5509, F: 04762/5509-22, Email: borg-spittal@bildung-ktn.gv.at









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