Besuch der 56. Biennale von Venedig - 27. und 28.10.2015

Am Dienstag, den 27. Oktober brachen wir, die Klassen 7A, 7B und 8B, früh um 7:30 Uhr mit zwei Bussen der Firma Bacher nach Venedig auf. Wir fuhren bis Punta Sabbioni, wo uns ein Schiff weiter nach Venedig brachte. Dort unternahmen wir zuerst einen Spaziergang zum Markusplatz und besichtigten nach einer kleinen Einführung von Frau Prof. Grutschnig und Herrn Prof. Elwitschger den Markusdom.

Anschließend gingen wir durch Venedigs Gassen zum ersten Ausstellungsort der Biennale, der Arsenale, dem Gelände einer ehemaligen Schiffswerft. Das Thema der diesjährigen 56. Biennale lautete "All the World's Futures" und so fanden wir in der dortigen Ausstellung viele Arbeiten, die Probleme der Globalisierung thematisierten. Wir hatten bis 16:30 Uhr Zeit uns das Gelände einzeln anzuschauen und trafen uns um 16:45 Uhr wieder beim Schiff, das uns zurück nach Punta Sabbioni brachte. Von dort fuhr uns der Bus in ein Hotel in Jesolo und wir konnten unsere Zimmer beziehen. Nach einem gemeinsamen Abendessen gingen einige Schüler/innen noch die Stadt unsicher machen, andere blieben im Hotel und ließen den Abend eher ruhig ausklingen.

Unser zweiter Tag begann um 7:00 Uhr mit einem leckeren Frühstück. Danach packten wir unsere Habseligkeiten zusammen, checkten aus und fuhren mit dem Bus wieder nach Punta Sabbioni, wo uns wieder ein Schiff erwartete. In Venedig versammelten wir uns zuerst für ein Gruppenfoto auf einer Brücke und spazierten dann zu den Giardini. Auf dem Gelände dieser "Gärten" konnten wir dann die zahlreichen Länderpavillons anschauen, in denen jedes Land durch einen Künstler/eine Künstlerin eines Landes vertreten war. Es war interessant zu sehen, mit welch unterschiedlichen Arbeitsweisen (Bilder, Filme, Objekte, Rauminstallationen) hier die Künstler/innen das Thema umsetzten.

Für die Giardini hatten wir vier Stunden eingeplant. Da es an diesem Tag leider regnete und kühl war, konnten wir zwischendurch nicht im Gelände zwischen den Pavillons rasten, und so hatten einige von uns nach zwei, drei Stunden genug und gingen noch ein wenig die Stadt ansehen.

Schließlich fuhren wir um 14:30 Uhr mit dem Schiff wieder zurück und freuten uns auf die warmen Busse. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir dann gegen 19:30 Uhr wieder in Spittal an.

Wir bedanken uns bei unseren Professoren (Frau Prof. Grutschnig, Frau Prof. Gebhard, Frau Prof. Aitenbichler und Herrn Prof. Elwitschger) für ihre Geduld mit uns und bei Moritz, der uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Elisabeth Isensee, 7A

Im österreichischen Pavillon

präsentierte sich Heimo Zobernig mit seiner Intervention in den Raum. Im ersten Eindruck erschien es uns, als wäre hier nichts passiert, doch wenn man das Bild des Pavillons vor der Installation dieser Arbeit sieht, wird das Ausmaß der Raumveränderung bewusst. Ein schwarzer Monolith, der unter der Decke zu schweben scheint, und der schwarze Boden lassen die vormaligen Architekturstile verschwinden. Das Gefühl von Entspannung wurde uns in diesem Raum nahegebracht.

Abbildung: Heimo Zobernigs Österreich-Pavillon bei der 56. Kunstbiennale in Venedig Foto: APA/Georg Petermichl

Ein "leerer" Ausstellungsraum

Dunkel und angenehm kühl ist es im Pavillon, in dem Zobernig eine schwarze Zwischendecke abgehängt hat, wodurch sowohl die Dachfenster als auch die Rundbögen der Architektur von Josef Hoffmann verschwinden. Schwarz ist auch der Boden. Die unterschiedlichen Ausstellungsebenen wurden vereinheitlicht. Die Räume öffnen sich in den seit der Architekturbiennale bepflanzten Garten. Der Pavillon mündet so in einer überdachten Terrasse mit Einblicken in die "leeren" Ausstellungsräume. Die Wände sind weiß geblieben. Insgesamt vier ebenfalls weiße, lang gezogene Sitzbänke laden zum Verweilen ein. http://kaernten.orf.at/news/stories/2709919/  (09.11.2015)

Sabrina, Michaela, Selina

Zernattostraße 10, 9800 Spittal/Drau, T: 04762/5509, F: 04762/5509-22, Email: borg-spittal@bildung-ktn.gv.at









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