Malen mit Licht: "Schloss Porcia - eine Fassade spukt"

Ein Gesamtkunstwerk - eine "Farb- und Feuerpracht" über die gesamte Westfassade des Schlosses Porcia - setzte die Klasse 6B des BORG Spittal in Zusammenarbeit mit dem Künstler und Lichtdesigner Mag. Georg Stampfer und dem Feuerorgelkünstler Dietmar Fian am Freitag, dem 28. Mai 2010, ab 21.30 Uhr um.

Die Sage der "gefürchteten" Katharina von Salamanca, dem angeblichen Schlossgeist, wurde in Form einer Riesenprojektion über die gesamte Westfassade des Schlosses Porcia zum Leben "erweckt". Mit Text und Musik untermalt, wurde der Abend zu einem farbintensiven Lichterlebnis und einem Spukabenteuer.

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend im Unterrichtsgeschehen umfassend mit dem geschichtlichen Wert des Schlosses Porcia auseinandergesetzt, sich literarisch im Neuinterpretieren der Sage erprobt, Skizzen und Zeichnungen zur Visualisierung der Sage angefertigt, Flyer und Plakate als Werbemittel konzipiert und gelayoutet haben, wurde die Projektpräsentation erarbeitet. Timing von Bild, Text und Musik wurde abgestimmt und die technischen Fertigkeiten im Umgang mit den Projektoren erworben.

Viele Besucherinnen und Besucher waren von der Projektion unter dem Titel "Schloss Porcia- eine Fassade spukt" begeistert.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6B bekamen die Möglichkeit, Teamarbeit zu erleben und gemeinsam etwas "Groß-ART-iges" umzusetzen.

Danke für das Engagement der 6B-Klasse!

Ein großes Dankeschön an die Sponsoren, die dieses Projekt ermöglicht haben!
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Stadtgemeinde Spittal

Danke an die vielen freiwilligen Helfer, die das Projekt unterstützt haben!
Sprecher der Sage: Martin Moser (Antenne Steiermark)
Elektrik: Wolfgang Steinacher (Kelag Spittal)
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgemeinde Spittal

Mag. Eva Grutschnig 

Vorbereitungen zu "Schloss Porcia - eine Fassade spukt"

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wird die Sage, der geschichtliche Hintergrund und aktuelle Wert des Schlosses erarbeitet und diskutiert:

Eine Begehung der Räumlichkeiten mit Fotoapparat, ein Besuch im Museum für Volkskultur, die Zusammenarbeit mit dem Spittaler Archiv und Befragungen verschiedener Personen, die im engeren Kontakt mit dem Schloss und auch der "Spukerei" stehen, bilden die Grundlage für die weitere Projektarbeit. Der Schwerpunkt wird dabei vor allem der Aktualitätsbezug sein - eine Sage, die "zum Leben erweckt wird".

Eine Sage visualisieren

Im Unterricht "Bildnerisches Gestalten und Werken" werden Bilder und Skizzen entworfen, die in weiterer Folge in Zusammenarbeit mit dem Künstler und Lichtdesigner Georg Stampfer mit Hilfe des Schneider-Siemssen-Verfahrens umgesetzt werden.

Die Skizzen werden auf grundierte Glasplatten im Format 18 x 18 cm übertragen, die Bilder danach mit Hilfe von Radiernadeln "herausgekratzt" und am Ende werden die Glasplatten mit Projektionsfarben koloriert. Der Workshop mit dem Künstler dauert zwei Tage. - Entstanden sind dabei Bilder, die die Sage des Schlosses visualisieren.

Zernattostraße 10, 9800 Spittal/Drau, T: 04762/5509, F: 04762/5509-22, Email: borg-spittal@bildung-ktn.gv.at









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