Romreise der 7A-Klasse - 14. bis 19.03.2016

Am Montag, den 14. März fuhren wir voll Freude in Spittal los, der Sonne und einer unvergesslichen Woche entgegen. Der 10-stündigen Fahrt entsprechend, stellten wir uns alle auf eine schlafreiche und möglichst entspannte Busfahrt ein, doch wir hatten schnell ausgeträumt, da wir an den experimentellen Klängen unserer Vollblutmusiker teilhaben durften bzw. mussten.

Je näher wir der Hauptstadt Italiens kamen, desto weiter ließen wir den österreichischen Spätwinter hinter uns. Die Freude wuchs mit jedem Kilometer.

Um 18:30 Uhr eroberten wir schließlich unsere Hotelzimmer, die sich zu diesem Zeitpunkt noch außerordentlich schön präsentierten.

Am nächsten Morgen machten wir uns bereits früh auf den Weg in die Innenstadt - natürlich nachdem alle ein Frühstück unter der Aufsicht von Klassenmami Prof. Muralt zu sich genommen hatten, denn: "Man muss sich die Kraft schon einteilen!" Das konnten wir spätestens einen Tag und 26 km Fußmarsch später bestätigen. Als erstes besichtigten wir das Monument Victor Emanuel II. Begleitet wurden wir von einer Reiseführerin, die uns neben weiteren besonderen Denkmälern Roms das Forum Romanum zeigte. Vor allem unsere drei anwesenden Lateiner, Prof. Elwitschger, Giulia und Elisabeth zeigten sich überwältigt. Am Denkmal des berühmten Julius Caesar wurde uns der unsagbare Zufall bewusst, dass sich die Iden des März (für Unsrige: der 15. März; Tag der Ermordung Caesars) an jenem Dienstag jährte! Selbstverständlich hielten wir eine Trauerminute ab.

Weiter ging es zum Kolosseum, zur Kirche San Pietro in Vincoli (vor allem die Künstler liebten Michelangelos Darstellung des Moses), weiter zur Piazza Venezia, zur Gesu Kirche, dem Pantheon, der Piazza Navona, dem Trevi-Brunnen und schließlich der Spanischen Treppe. Was für ein Tag!

Reibblasen und Schlafmangel konnten uns nicht aufhalten - Mittwochmorgen starteten wir wieder pünktlich unseren "Rome-City-Marathon", diesmal Richtung Ostia, der ehemaligen Hafenstadt Roms. Einmal mehr bewies sich Prof. Elwitschger als kulturelles Universalgenie und geduldiger Reiseführer. Und wo immer unsere Goldkehlchen der 7A eine geeignete "Bühne" fanden, wurde ein Kärntner Lied zum Besten gegeben.

Außerdem standen am Mittwoch auch die Caracalla-Thermen am Programm. Danach durften wir die Stadt auf eigene Faust erkunden. Trotz aufkommender Orientierungsschwächen fanden wir alle bis 22:00 Uhr den Weg zurück ins Hotel.

Der Donnerstag wurde wieder von unserer Reiseführerin begleitet. Unser Ziel war der Vatikan. Dort erfreuten wir uns an den Kunstschätzen und den Malereien der Sixtinischen Kapelle. Die Höhenfreundlichen von uns wagten sich noch auf die Kuppel des Petersdoms und genossen einen fantastischen Ausblick!

Anschließend ließen wir den letzten Abend mehr oder weniger gemütlich ausklingen.

Am letzten Tag kam unsere Reiseplanung etwas ins Stolpern und so mussten wir wegen verkehrstechnischen Problemen auf die Katakomben verzichten. Die Villa Borghese erreichten wir aber zum Glück mühelos und so durften wir Berninis berühmte Skulpturen einmal aus der Nähe betrachten und standen namhaften Kunstwerken gegenüber.

Gegen Abend traten wir erschöpft, aber zufrieden mit dem Erlebten die Heimreise an. Es war uns eine Ehre und eine Freude! Mille grazie!

Johanna Egger, 7A

Zernattostraße 10, 9800 Spittal/Drau, T: 04762/5509, F: 04762/5509-22, Email: borg-spittal@bildung-ktn.gv.at









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