8 TIPPS FÜR LERNEN UND HAUSAUFGABEN

Keine Lust zum LERNEN?

Du fühlst dich nicht in der Lage auch nur ein einziges Vokabel in deinem Kopf zu speichern?

Die Mathe-Formeln sind zu kompliziert, Daten aus Geschichte zu langweilig? Außerdem ist dein Hirn wie ein Sieb, wo am nächsten Tag frustrierend wenig vom Gelernten übrig geblieben ist.

Wir haben wichtige Lerntipps von Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Psychologen aufgelistet.

 

1.   Dein Arbeitsplatz

Du brauchst einen festen Arbeitsplatz, an dem du während des Lernens nicht gestört wirst.

Räume deinen Schreibtisch frei und lege nur Bücher und Materialien darauf, die wichtig sind. (Keine Comics, Fotos, Spiele ...)

Stell dir ein Glas Wasser, Saft ... auf den Schreibtisch und schalte das Handy ab.

(Das Handy ist der größte Störfaktor beim Lernen!!)

Abgeschaltet gehören auch Fernseher und Radio.

Eine beste Arbeitszeit gibt es nicht; empfohlen wird die Zeit zwischen 16.00 und 19.00 Uhr.

 

2.   Überlege genau was du wissen musst

Oft hat man den Eindruck mit der riesigen Menge Stoff nicht fertig zu werden.

Bei vielen Themengebieten ist es so, dass es zunächst genügt die Grundsätze zu verstehen. Anschließend kannst du den Stoff genauer bearbeiten.

Schreib dir also das Wesentliche des Lernstoffes auf einen Zettel und mach dir einen Plan (z.B. vor Schularbeiten) welches Gebiet du wann bearbeiten möchtest.

Sobald ein Teil geschafft ist (= Erfolgserlebnis) wird es am Plan vermerkt.

Denke dir eine Belohnung aus. (Fernsehen ist nicht geeignet!)

 

3.  Reihenfolge der Hausaufgaben

Beginne mit leichten, für dich interessanten Hausaufgaben (Stoff), nach etwa 15 Minuten mit den schwierigeren Aufgaben.

Wechsle Schriftliches und Mündliches ab, um der Eintönigkeit vorzubeugen.

Lerne möglichst unähnliche Gegenstände hintereinander.

Wer in der Schule fit sein will, sollte laufend trainieren, d.h. jeder Gegenstand sollte mindestens einmal pro Woche gelernt werden. Gegenstände, in denen man schwach ist, öfters.

 

4.  Pausen sind notwendig

Pausen sind ein notwendiger Bestandteil der Arbeitszeit, sie bewirken - richtig eingesetzt - eine Leistungssteigerung. Mehrere kurze Pausen sind besser als eine lange.

Mach kurze Denkpausen (1 Minute) zwischen den verschiedenen Fragen bzw. Lernstoffen.

Nach 25 Minuten Lernen machst du eine Pause von 5 Minuten.

Jede Stunde machst du eine Pause von 5 - 10 Minuten, in der du nach draußen gehst, dich bewegst, dich entspannst.

 

5.  Lass dir von anderen helfen (Mitschülern, Lehrern, Eltern)

Sie können dich abfragen, du kannst vergleichen, dir Probleme nochmals erklären lassen.

 

6.  Was tun gegen das Vergessen?

Ein Teil eines nur einmal gelernten Stoffes (ca. 50%) verschwindet bis zum nächsten Tag irgendwo zwischen unseren Hirnwindungen. Nur mit 4 bis 5 Wiederholungen während der nächsten Tage sorgen wir dafür, dass sich der Stoff dauerhaft in unserem Gehirn festsetzt.

 

7.  Lebe gesund

Halte dich während des Lernens an den Grundsatz "Keine Kalorien, keine Zigaretten, kein Alkohol". Stopf dich nicht mit Schokolade voll, was du später sowieso wieder bereuen würdest.

 

8.  Entspann dich nach dem Stress!!

Wie, das weißt du am besten!

 

P.S.:

  • Man kann nicht alles wissen und das wird auch niemand von dir verlangen. Aber jeder Stoff - und sei er noch so langweilig - ist zu kapieren. Es kommt nur auf die Technik und etwas Ausdauer an.
  • Lernen sollte für dich nicht eine unliebsame Pflicht werden, sondern eher Teil deines Tagesablaufs sein. Erst wenn es für dich täglich so selbstverständlich ist, wie deine Zähne zu putzen, hast du es geschafft.

Weitere Lerntipps unter: www.bmbwk.gv.at/schulen/service/psych/Schulpsychologie_lerntip1577.xml

und bei Schülerberaterin Mag. Petra Muralt.

Zernattostraße 10, 9800 Spittal/Drau, T: 04762/5509, F: 04762/5509-22, Email: borg-spittal@bildung-ktn.gv.at