Tontorsi - Semesterarbeiten der Klasse 7B im Schuljahr 2008/09

Lukas Persterer

 

Um einen Tontorso herzustellen, braucht man Zeit, Geschick, anatomische Kenntnisse und vor allem Erfahrungen im Umgang mit Ton.

Die abgebildeten Arbeiten sind Semesterarbeiten und zeigen, zu welchen Formen man Ton verarbeiten und wie unterschiedlich auch die Oberfläche von Ton bearbeitet werden kann.

Die Torsi wurden mit Hilfe der "freien Aufbautechnik" hergestellt, rohgebrannt und danach entweder im Rohzustand belassen oder glasiert oder oxydiert.

 

 

Freie Aufbautechnik:

Ausgehend von einer ebenen Tonplatte wird mit Tonwürsten oder Tonbändern schichtenweise die Form aufgebaut. Die Nahtstellen innen und außen müssen jeweils gut verstrichen werden.

Julia Grafenau
Muaza Barucic
Maria Anna Paier
Nina Guggenbichler

Ton ist ein "Urstoff", den man auch formbare Erde nennt. Um etwas herzustellen, wird Ton in eine bestimmte Form gebracht und danach gebrannt. Jahrtausendelang kennt man schon die Eigenschaften und Besonderheiten dieses Materials. Die Verwendung von Ton hat Vorteile im Hinblick darauf, dass er auf vielen Orten der Welt zu finden ist und durchwegs natürlich ist.

Es gibt verschiedenste Zusammensetzungen von Tone, die sich in den Eigenschaften bemerkbar widerspiegeln. Jedoch eine Besonderheit haben alle Tone gemeinsam: Einerseits ist das Ausgangsmaterial leicht formbar und plastisch, andererseits ist gebrannter Ton hart und langlebig. Dieses Phänomen, zuerst weich und biegsam, danach hart und fest, wird genutzt, um Produkte und Objekte zu gestalten. (GRU)

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